Ratgeber
Service Charges Dubai: Wie hoch ist das Hausgeld pro Quadratmeter und Lage?
68 AED im Burj Khalifa, unter 2 AED in Emirates Hills: Zwischen der teuersten und der guenstigsten Lage liegt fast das Zwanzigfache. Abgerechnet wird in Dubai pro Quadratfuss und Jahr, gesetzliche Basis ist Law No. 6 of 2019, genehmigt und treuhaenderisch verwaltet ueber das DLD-System Mollak. Was der Quadratfuss-Satz fuer Ihre Netto-Rendite bedeutet.

68 AED pro Quadratfuss im Burj Khalifa, unter 2 AED in Emirates Hills: Zwischen der teuersten und der guenstigsten Lage Dubais liegt fast das Zwanzigfache. Dieser Quadratfuss-Satz, in Dubai Service Charge genannt, entscheidet mit darueber, ob Ihre Rendite-Rechnung aufgeht oder nicht. Nehmen wir einen typischen Fall: Ein deutscher Investor kalkuliert eine 1.000-sq-ft-Wohnung in Dubai Marina mit einer Brutto-Mietrendite von sieben Prozent und uebersieht im Verkaufsexpose eine Zeile, die in Dubai jedes Jahr wiederkehrt. Service Charges, das emiratische Hausgeld, werden hier nicht pro Quadratmeter berechnet, wie er es aus Deutschland kennt, sondern pro Quadratfuss und Jahr. Je nach Tower sind das schnell 16.000 AED jaehrlich, rund 4.000 Euro, die seine Netto-Rendite vor jeder Steuerfrage druecken. Wer in Dubai kauft, kauft eine laufende Kostenposition mit. Dieser Beitrag ist keine Steuer- oder Rechtsberatung; Detailfragen zu Ihrem konkreten Objekt gehoeren in den Einzelfall und in den offiziellen DLD Service Charge Index.
Der Bruch mit der deutschen Erwartung: pro Quadratfuss, nicht pro Quadratmeter.
Wer aus Deutschland, Oesterreich oder der Schweiz nach Dubai schaut, bringt eine feste Vorstellung vom Hausgeld mit: ein monatlicher Betrag, abgerechnet ueber die Wohnflaeche in Quadratmetern, beschlossen in der Eigentuemerversammlung. In Dubai stimmt davon fast nichts. Service Charges, so der Fachbegriff, werden grundsaetzlich pro Quadratfuss und pro Jahr berechnet. Ein Quadratfuss entspricht rund 0,0929 Quadratmetern, ein Quadratmeter also etwa 10,76 Quadratfuss.
Diese Umrechnung ist nicht akademisch, sie verschiebt die Wahrnehmung. Ein Satz von 16 AED pro Quadratfuss klingt niedrig, entspricht aber rund 172 AED pro Quadratmeter und Jahr, also etwa 43 Euro pro Quadratmeter jaehrlich. Wer gewohnt ist, in monatlichen Euro pro Quadratmeter zu denken, muss diese Zahl erst uebersetzen, bevor er sie mit einer deutschen Eigentumswohnung vergleichen kann.
Die marktueblichen Saetze bewegen sich nach uebereinstimmenden Quellen, darunter Gulf News, typischerweise zwischen rund 3 und 30 AED pro Quadratfuss und Jahr, in Premium-Tuermen darueber. Umgerechnet sind das grob 32 bis 323 AED pro Quadratmeter, bei einem Kurs von etwa 4 AED je Euro also ungefaehr 8 bis 80 Euro pro Quadratmeter und Jahr. Die wichtigste Regel fuer den Einstieg lautet daher: In Dubai wird immer pro Quadratfuss gerechnet. Wer mit Quadratmeter-Werten kalkuliert, ohne umzurechnen, verschaetzt sich systematisch.
Die Rechtslage: Law No. 6 of 2019 und das System Mollak.
Service Charges sind in Dubai kein freihaendig festgelegter Betrag, sondern gesetzlich geregelt. Massgeblich ist das Law No. 6 of 2019 ueber jointly owned real property, das das aeltere Law No. 27 of 2007 abgeloest hat. Nach Artikel 25 dieses Gesetzes ist jeder Eigentuemer verpflichtet, Service- und Usage-Charges an die zustaendige Verwaltung, den sogenannten Managing Agent, zu zahlen. Die Hoehe bemisst sich anteilig nach dem Verhaeltnis der eigenen Einheitsflaeche zur Gesamtflaeche der Anlage; groessere Einheiten tragen proportional mehr.
Die aus Deutschland bekannte klassische Eigentuemergemeinschaft mit eigener Owners Association in alter Form existiert in dieser Konstruktion nicht mehr. An ihre Stelle treten ein von der Aufsichtsbehoerde RERA zugelassener Managing Agent und ein Owners Committee, das die Interessen der Eigentuemer buendelt. Die Verwaltung ist damit staerker reguliert und professionalisiert, als es der erste Eindruck eines schnell wachsenden Marktes vermuten laesst.
Verwaltet und kontrolliert wird das Ganze ueber Mollak, die offizielle elektronische Plattform des Dubai Land Department. Budgets muessen von RERA geprueft und freigegeben werden, bevor sie ueberhaupt erhoben werden duerfen. Die Zahlungen der Eigentuemer fliessen nicht auf allgemeine Betriebskonten der Verwaltung, sondern auf dedizierte, RERA-genehmigte Treuhand- beziehungsweise Escrow-Konten je Community. Rechnungen mit Aufschluesselung erreichen den Eigentuemer per E-Mail oder ueber einen SMS-Link. Fuer den auslaendischen Investor ist das eine wichtige Schutzschicht: Das Geld ist zweckgebunden und nachvollziehbar.
Wie sich der Satz berechnet und was er abdeckt.
Die Berechnungslogik ist nuechtern: Die jaehrlichen Bruttokosten des Gebaeudes werden durch die gesamte bebaute Flaeche in Quadratfuss geteilt. Das Ergebnis ist der Satz pro Quadratfuss. Multipliziert mit der eigenen Wohnflaeche ergibt sich das jaehrliche Hausgeld. Ein illustratives Rechenbeispiel, das keine amtliche Zahl ersetzt: Eine 1.000-sq-ft-Wohnung in Dubai Marina bei rund 16 AED pro Quadratfuss kostet etwa 16.000 AED Service Charges pro Jahr, ungefaehr 4.000 Euro. Dieselbe Flaeche in einer Downtown-Adresse mit 30 AED pro Quadratfuss kommt auf rund 30.000 AED jaehrlich.
Enthalten sind in den Service Charges ueblicherweise Sicherheit und Bewachung, die Reinigung und Wartung der Gemeinschaftsflaechen, Landschaftspflege, Aufzuege und Haustechnik, je nach Gebaeude die zentrale Klimatisierung der Gemeinschaftsbereiche, Schaedlingsbekaempfung, die Gebaeudeversicherung, der Reserve- oder Sinking-Fund sowie die Managementgebuehr des Managing Agent.
Nicht enthalten und separat abgerechnet werden mehrere Posten, die der Investor in seiner Gesamtkalkulation nicht vergessen darf: die District-Cooling-Gebuehr fuer die zentrale Distriktkuehlung (groessenordnungsmaessig rund 0,10 bis 0,15 AED je BTU), Strom und Wasser ueber den Versorger DEWA, Internet, individuelle Reparaturen innerhalb der Wohnung sowie teils gesonderte Parkgebuehren. Wer nur den Service-Charge-Satz betrachtet, unterschaetzt die laufenden Gesamtkosten.
Der Reserve-Fund: gesetzliche Pflicht, Marktstandard 15 bis 25 Prozent.
Ein Reserve-Fund, oft Sinking Fund genannt, ist gesetzlich verankerter Bestandteil jedes Jahresbudgets. Die Pflicht ergibt sich aus Law No. 6 of 2019 (Artikel 25, Buchstabe e, Ziffer 8): Der Managing Agent hat einen Reserve-Fund fuer grosse, nicht jaehrlich anfallende Instandhaltungen einzurichten. Die Mittel liegen auf einem separaten Konto und duerfen nur mit RERA-Freigabe verwendet werden. Der Fund dient den teuren Massnahmen, die unvermeidlich, aber nicht jedes Jahr faellig sind: Aufzugstausch, Fassadensanierung, Brandschutz, Dacherneuerung.
Wichtig fuer die Kalkulation, und hier korrigieren wir eine im Markt verbreitete Halbwahrheit: Eine feste prozentuale Mindestquote schreibt RERA nicht vor. Verschiedene Makler- und Beratungsquellen nennen eine Zahl von 15 Prozent als gesetzliche Pflicht; das ist in dieser Form nicht belegbar. Als gesunder Marktstandard fuer eine ausreichende Dotierung gelten grob 15 bis 25 Prozent des Budgets, ohne dass dies eine RERA-Mandatsquote waere. Fuer den langfristig orientierten Investor bleibt der Befund derselbe: Ein gut dotierter Reserve-Fund ist ein Qualitaetsmerkmal, weil er die in deutschen Eigentuemergemeinschaften gefuerchteten Sonderumlagen verhindert. Ein chronisch unterdotierter Fund dagegen ist ein Warnsignal, das sich im DLD-Index und im Budget eines Towers ablesen laesst.
Lagen-Richtwerte fuer Apartments auf einen Blick.
Die folgende Orientierung beruht ueberwiegend auf Makler- und Marktquellen und ist als Spanne zu lesen, nicht als amtlicher Punktwert. Im Premium-Segment fuehrt Downtown Dubai: typische Apartment-Lagen bewegen sich grob zwischen 25 und 40 AED pro Quadratfuss, ueber den ganzen Bezirk reichen die genehmigten Saetze laut Index von rund 11 bis ueber 67 AED, stark Tower-abhaengig. Der Burj Khalifa markiert mit nahe 68 AED pro Quadratfuss laut Index die Spitze; einzelne Makler-Berichte nennen sogar 70 bis 85 AED. Grund sind die ausserordentliche Gebaeudeinfrastruktur, die Fassadenwartung und die High-Spec-Security.
Im mittleren Bereich liegt Dubai Marina mit typischerweise 12 bis 20 AED pro Quadratfuss, der Gemeinschaftsdurchschnitt pendelt um 16 AED; einzelne Luxus-Tower werden mit bis zu 28 AED genannt. Business Bay liegt im Schnitt um 15 AED, je nach Tower 15 bis 22 AED. Jumeirah Lake Towers, kurz JLT, bewegt sich im niedrigen bis mittleren Bereich von rund 12 bis 18 AED. Jumeirah Village Circle, JVC, als beliebte Einsteigerlage liegt bei etwa 9,7 bis 22 AED, ueblich rund 10 bis 15 AED.
Palm Jumeirah verlangt eine eigene Lesart, weil die Quellen hier scheinbar widerspruechliche Werte nennen. Aufgeloest ergeben sich zwei klar getrennte Cluster: aeltere Shoreline-Apartments liegen bei rund 11 bis 15 AED pro Quadratfuss, neuere Luxus-Beachfront-Tuerme dagegen bei etwa 30 bis 50 AED. Wer auf der Palm kalkuliert, sollte also nicht mit einem Durchschnitt rechnen, sondern den Richtwert seines Clusters nehmen und das konkrete Projekt im DLD-Index pruefen. Guenstigere Lagen runden das Bild ab: International City wird mit rund 6 bis 10 AED genannt (oft um 7 AED), Discovery Gardens mit etwa 12,5 AED, Teile von Al Furjan sehr niedrig (ein berichteter Wert von 0,8 AED wirkt unplausibel und duerfte nur eine Master-Community-Komponente abbilden, nicht den Gesamtsatz).
Villen-Communities: niedriger Satz, nicht zwingend niedriges Hausgeld.
Villen-Communities haben pro Quadratfuss deutlich niedrigere Saetze als Apartmenttuerme. Dubai Hills Estate liegt nach Makler-Angaben bei rund 3 bis 4 AED, Arabian Ranches bei etwa 2,4 bis 3 AED und mehr, die Premium-Adresse Emirates Hills bei nur rund 1,5 bis 1,7 AED pro Quadratfuss. Der Grund liegt in der Struktur: grosse Grundstuecke, wenig geteilte Infrastruktur, keine gemeinschaftlichen Aufzuege, Lobbys oder zentralen Poolanlagen, die teuer zu warten waeren.
Hier liegt jedoch ein Denkfehler nahe, den der Artikel ausdruecklich aufloesen soll: Ein niedriger Satz pro Quadratfuss bedeutet bei einer grossen Villenflaeche nicht automatisch ein niedriges absolutes Hausgeld. Eine Villa mit 6.000 Quadratfuss bei 3 AED erzeugt 18.000 AED jaehrlich, also mehr als eine 1.000-sq-ft-Wohnung in Downtown bei 16 AED. Wer Lagen vergleicht, muss den Satz mit der tatsaechlichen Flaeche multiplizieren, nicht den Satz fuer sich nehmen. Diese Villen-Werte stammen zudem aus Marktkommentar und sind entsprechend mit Vorsicht zu behandeln.
Wo Sie den verbindlichen Satz nachschlagen: der DLD Service Charge Index.
Alle bisher genannten Zahlen sind Orientierung. Verbindlich ist allein der genehmigte Satz des konkreten Towers, und der laesst sich offiziell nachschlagen. Das Dubai Land Department fuehrt einen Service Charge Index, erreichbar ueber dubailand.gov.ae, die Dubai REST App oder per Title-Deed- beziehungsweise Zertifikatsnummer.
Der Zugang ist praktisch: Man gibt die Title-Deed- oder Zertifikatsnummer, das Ausstellungsjahr, den Objekttyp und das Abfragejahr ein; alternativ funktioniert die Suche ueber den Projektnamen oder eine kartenbasierte Auswahl. Fuer jeden ernsthaften Kaeufer lautet die Empfehlung daher unmissverstaendlich: Verifizieren Sie vor dem Kauf den genehmigten Satz des konkreten Towers im DLD-Index, statt mit Durchschnittswerten zu rechnen. Bei der Quellen-Diskrepanz, die dieser Beitrag offengelegt hat, ist das kein optionaler Zusatzschritt, sondern die einzige belastbare Grundlage.
Der Rendite-Effekt: warum Service Charges in die Kaufentscheidung gehoeren.
Service Charges sind kein Nebenposten, sondern ein laufender Kostenblock, der die Brutto-Mietrendite spuerbar mindert. Eine Wohnung, die auf dem Papier sieben Prozent brutto bringt, liegt nach Abzug von Service Charges, District Cooling und Verwaltung in der Netto-Betrachtung deutlich darunter, abhaengig von Lage und Tower. Wer zwei Objekte mit gleicher Bruttorendite vergleicht, von denen eines im 30-AED- und das andere im 14-AED-Segment liegt, vergleicht in Wahrheit zwei verschiedene Netto-Renditen.
Hinzu kommt die Dynamik: Service Charges koennen jaehrlich steigen. Fuer 2025 erwarteten Marktquellen Anstiege von bis zu rund 10 Prozent, getrieben von Inflation und steigenden Wartungskosten. Auch diese Prognose stammt aus Makler-Quellen und ist als Tendenz zu lesen, nicht als feste Groesse. Fuer die Kaufentscheidung bleibt die Konsequenz dieselbe: Ein heute moderater Satz kann sich ueber die Halteperiode erhoehen, und ein Premium-Turm mit hoher Ausstattung traegt dieses Risiko staerker als eine schlichte Mittelklasselage.
Die nuechterne Schlussfolgerung fuer den DACH-Investor: Service Charges gehoeren vor den Kauf, in dieselbe Tabelle wie Kaufpreis, erwartete Miete und die einmaligen Nebenkosten. Nicht als laestige Fussnote, sondern als eine der wenigen Zahlen, die Sie ueber die gesamte Haltedauer jedes Jahr wieder treffen.
Was Investoren 2026 wissen sollten.
Erstens: In Dubai wird das Hausgeld pro Quadratfuss und Jahr berechnet, nicht pro Quadratmeter. Die Spanne reicht grob von 3 bis 30 AED pro Quadratfuss, in Premium-Tuermen wie dem Burj Khalifa bis nahe 68 AED. Zur Umrechnung in die gewohnte Groesse multiplizieren Sie den Satz mit 10,76, um auf den Quadratmeter-Wert zu kommen.
Zweitens: Die Rechtslage ist klar und schuetzt den Eigentuemer. Law No. 6 of 2019 verpflichtet zur Zahlung, schreibt einen Reserve-Fund auf separatem Konto vor (Art. 25(e)(8), Verwendung nur mit RERA-Freigabe), RERA prueft die Budgets, und ueber das DLD-System Mollak fliessen die Gelder auf zweckgebundene Treuhandkonten. Der verbindliche Satz Ihres Towers steht im DLD Service Charge Index und ist vor dem Kauf zu verifizieren.
Drittens: Service Charges sind ein renditerelevanter Kostenblock, der steigen kann und sich zwischen den Lagen stark unterscheidet. Ein niedriger Satz pro Quadratfuss bedeutet bei grosser Flaeche nicht zwingend ein niedriges absolutes Hausgeld. Rechnen Sie immer Satz mal Flaeche, vergleichen Sie netto, nicht brutto, und behandeln Sie diese Zahl als Teil der Kaufentscheidung, nicht als Detail danach.
Einordnung: die Last laesst sich vor dem Kauf kennen.
Anders als manches geopolitische oder steuerliche Risiko hat die Service-Charge-Frage einen seltenen Vorzug: Sie ist vor dem Kauf vollstaendig bekannt. Der genehmigte Satz steht im Index, die enthaltenen und ausgenommenen Posten sind definiert, die Verwaltung ist reguliert. Wer hier ueberrascht wird, hat nicht nachgesehen, nicht Pech gehabt.
Genau deshalb gehoert die Service-Charge-Pruefung in jede saubere Objektauswahl, neben Lage, Developer und Zahlungsplan. Sie entscheidet nicht allein ueber die Qualitaet eines Investments, aber sie korrigiert die Brutto-Rendite auf den ehrlichen Netto-Wert, mit dem Sie tatsaechlich rechnen muessen. Welcher Satz fuer Ihre Zielregion realistisch ist und wie er Ihre Kalkulation verschiebt, laesst sich in einem nuechternen Erstgespraech klaeren, bevor eine Unterschrift faellt.
Haeufige Fragen
Wie werden Service Charges in Dubai berechnet, pro Quadratmeter oder pro Quadratfuss?
Service Charges in Dubai werden grundsaetzlich pro Quadratfuss und pro Jahr berechnet, nicht pro Quadratmeter. Die jaehrlichen Bruttokosten des Gebaeudes werden durch die gesamte bebaute Flaeche in Quadratfuss geteilt, das ergibt den Satz pro Quadratfuss; multipliziert mit Ihrer Wohnflaeche erhalten Sie das jaehrliche Hausgeld. Ein Quadratmeter entspricht rund 10,76 Quadratfuss, ein Satz von 16 AED pro Quadratfuss also etwa 172 AED pro Quadratmeter und Jahr.
Wie hoch sind die Service Charges in Dubai typischerweise?
Die marktueblichen Saetze liegen je nach Lage und Objekt typischerweise zwischen rund 3 und 30 AED pro Quadratfuss und Jahr, in Premium-Tuermen darueber. Umgerechnet entspricht das grob 8 bis 80 Euro pro Quadratmeter und Jahr bei einem Kurs von etwa 4 AED je Euro. Villen-Communities liegen am unteren Ende, Premium-Apartmenttuerme deutlich hoeher.
Welche Lage in Dubai hat die hoechsten Service Charges?
Der Burj Khalifa gehoert mit nahe 68 AED pro Quadratfuss laut DLD-Index zu den hoechsten in Dubai, einzelne Makler-Berichte nennen Spitzen bis 70 bis 85 AED. Grund sind die ausserordentliche Gebaeudeinfrastruktur, Fassadenwartung und High-Spec-Security. Auch Teile von Downtown Dubai reichen laut Index bis ueber 67 AED. Premium-Apartments in Downtown liegen typischerweise zwischen 25 und 40 AED.
Wie viel Service Charges fallen in Dubai Marina, JVC oder Business Bay an?
Dubai Marina liegt typischerweise bei rund 12 bis 20 AED pro Quadratfuss, mit einem Gemeinschaftsdurchschnitt um 16 AED. JVC (Jumeirah Village Circle) bewegt sich bei etwa 10 bis 15 AED, in der Spanne 9,7 bis 22 AED. Business Bay liegt im Schnitt um 15 AED, je nach Tower 15 bis 22 AED. Diese Werte stammen aus Marktquellen und sind als Spannen zu verstehen; der verbindliche Satz steht im DLD Service Charge Index.
Warum schwanken die Service-Charge-Angaben fuer Palm Jumeirah so stark?
Weil sich auf Palm Jumeirah zwei verschiedene Gebaeudegenerationen ueberlagern. Aeltere Shoreline-Apartments liegen bei rund 11 bis 15 AED pro Quadratfuss, neuere Luxus-Beachfront-Tuerme dagegen bei etwa 30 bis 50 AED. Ein Durchschnitt ueber beide Cluster ist irrefuehrend; nehmen Sie den Richtwert des passenden Clusters und verifizieren Sie das konkrete Projekt im DLD Service Charge Index.
Wo kann ich den offiziellen Service-Charge-Satz fuer einen bestimmten Tower nachschlagen?
Den genehmigten Satz Ihres konkreten Gebaeudes schlagen Sie im DLD Service Charge Index nach, erreichbar ueber dubailand.gov.ae, die Dubai REST App oder per Title-Deed- beziehungsweise Zertifikatsnummer. Sie geben Title-Deed- oder Zertifikatsnummer, Ausstellungsjahr, Objekttyp und Abfragejahr ein; alternativ funktioniert die Suche ueber den Projektnamen oder kartenbasiert. Vor dem Kauf sollten Sie immer den konkreten Tower verifizieren, statt mit Durchschnittswerten zu rechnen.
Haeufige Fragen
Wie werden Service Charges in Dubai berechnet, pro Quadratmeter oder pro Quadratfuss? — Service Charges in Dubai werden grundsaetzlich pro Quadratfuss und pro Jahr berechnet, nicht pro Quadratmeter. Die jaehrlichen Bruttokosten des Gebaeudes werden durch die gesamte bebaute Flaeche in Quadratfuss geteilt, das ergibt den Satz pro Quadratfuss; multipliziert mit Ihrer Wohnflaeche erhalten Sie das jaehrliche Hausgeld. Ein Quadratmeter entspricht rund 10,76 Quadratfuss, ein Satz von 16 AED pro Quadratfuss also etwa 172 AED pro Quadratmeter und Jahr.
Wie hoch sind die Service Charges in Dubai typischerweise? — Die marktueblichen Saetze liegen je nach Lage und Objekt typischerweise zwischen rund 3 und 30 AED pro Quadratfuss und Jahr, in Premium-Tuermen darueber. Umgerechnet entspricht das grob 8 bis 80 Euro pro Quadratmeter und Jahr bei einem Kurs von etwa 4 AED je Euro. Villen-Communities liegen am unteren Ende, Premium-Apartmenttuerme deutlich hoeher.
Welche Lage in Dubai hat die hoechsten Service Charges? — Der Burj Khalifa gehoert mit nahe 68 AED pro Quadratfuss laut DLD-Index zu den hoechsten in Dubai, einzelne Makler-Berichte nennen Spitzen bis 70 bis 85 AED. Grund sind die ausserordentliche Gebaeudeinfrastruktur, Fassadenwartung und High-Spec-Security. Auch Teile von Downtown Dubai reichen laut Index bis ueber 67 AED. Premium-Apartments in Downtown liegen typischerweise zwischen 25 und 40 AED.
Wie viel Service Charges fallen in Dubai Marina, JVC oder Business Bay an? — Dubai Marina liegt typischerweise bei rund 12 bis 20 AED pro Quadratfuss, mit einem Gemeinschaftsdurchschnitt um 16 AED. JVC (Jumeirah Village Circle) bewegt sich bei etwa 10 bis 15 AED, in der Spanne 9,7 bis 22 AED. Business Bay liegt im Schnitt um 15 AED, je nach Tower 15 bis 22 AED. Diese Werte stammen aus Marktquellen und sind als Spannen zu verstehen; der verbindliche Satz steht im DLD Service Charge Index.
Warum schwanken die Service-Charge-Angaben fuer Palm Jumeirah so stark? — Weil sich auf Palm Jumeirah zwei verschiedene Gebaeudegenerationen ueberlagern. Aeltere Shoreline-Apartments liegen bei rund 11 bis 15 AED pro Quadratfuss, neuere Luxus-Beachfront-Tuerme dagegen bei etwa 30 bis 50 AED. Ein Durchschnitt ueber beide Cluster ist irrefuehrend; nehmen Sie den Richtwert des passenden Clusters und verifizieren Sie das konkrete Projekt im DLD Service Charge Index.
Wo kann ich den offiziellen Service-Charge-Satz fuer einen bestimmten Tower nachschlagen? — Den genehmigten Satz Ihres konkreten Gebaeudes schlagen Sie im DLD Service Charge Index nach, erreichbar ueber dubailand.gov.ae, die Dubai REST App oder per Title-Deed- beziehungsweise Zertifikatsnummer. Sie geben Title-Deed- oder Zertifikatsnummer, Ausstellungsjahr, Objekttyp und Abfragejahr ein; alternativ funktioniert die Suche ueber den Projektnamen oder kartenbasiert. Vor dem Kauf sollten Sie immer den konkreten Tower verifizieren, statt mit Durchschnittswerten zu rechnen.
Was ist in den Service Charges enthalten und was kommt extra? — Enthalten sind ueblicherweise Sicherheit und Bewachung, Reinigung und Wartung der Gemeinschaftsflaechen, Landschaftspflege, Aufzuege und Technik, je nach Gebaeude zentrale Klimatisierung der Gemeinschaftsbereiche, Schaedlingsbekaempfung, Gebaeudeversicherung, der Reserve- oder Sinking-Fund und die Managementgebuehr. Separat abgerechnet werden District Cooling (rund 0,10 bis 0,15 AED je BTU), DEWA-Strom und -Wasser, Internet, individuelle Reparaturen und teils Parkgebuehren.
Schreibt RERA eine feste Quote fuer den Reserve-Fund vor? — Nein. Die Pflicht, einen Reserve- beziehungsweise Sinking-Fund einzurichten, ist gesetzlich verankert (Law No. 6 of 2019, Artikel 25 Buchstabe e Ziffer 8): separates Konto, Verwendung nur mit RERA-Freigabe. Eine feste prozentuale Mindestquote schreibt RERA jedoch nicht vor. Die im Markt oft genannten 15 Prozent sind keine gesetzliche Mandatsquote; als gesunder Marktstandard fuer eine ausreichende Dotierung gelten grob 15 bis 25 Prozent des Budgets.
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Quellen dieser Analyse
- Gulf News: What are service charges in Dubai (Mainstream-Medium)
- Dubai Government Legislation: Law No. 6 of 2019 Concerning Ownership of Jointly Owned Real Property (Primaerquelle Gesetz)
- Mollak, Dubai Land Department (offizielle Plattform)
- DLD Service Charge Index, offizieller Zugang
- Property Finder: Service Charges Dubai Guide (Immobilienportal)
- Arabian Sunrise Properties: Service Charges 2025 by community (Makler)
- Pearlshire: Dubai Service Charges 2026 area breakdown (Makler)
- West Gate Real Estate: Most expensive and cheapest towers, Burj Khalifa, Sinking Fund (Makler)
- Luxhabitat: Dubai Service Charge Guide, Villen-Lagen (Premium-Makler)
Stand: 19. Juni 2026. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Einordnung und ersetzt keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Die genannten Lagen-Richtwerte stammen ueberwiegend aus Makler- und Marktquellen mit teils breiten, in Einzelfaellen widerspruechlichen Spannen (besonders ausgepraegt bei Palm Jumeirah, wo sich die Werte erst nach Trennung in aeltere Shoreline-Apartments und neuere Beachfront-Tuerme aufloesen). Sie sind als Orientierung zu verstehen, nicht als amtliche Punktwerte. Der genehmigte Satz Ihres konkreten Towers ist im offiziellen DLD Service Charge Index ueber dubailand.gov.ae anhand der Title-Deed- oder Zertifikatsnummer zu verifizieren. Service Charges, Reserve-Fund-Vorgaben und Verwaltungspraxis koennen sich aendern; die hier verwendeten Euro-Umrechnungen beruhen ueberschlaegig auf einem Kurs von rund 4 AED je Euro und sind zum jeweiligen Zeitpunkt frisch zu pruefen. Der eingangs beschriebene Fall ist hypothetisch und anonymisiert; eine reale Person ist damit nicht gemeint. Einzelfragen zur deutsch-emiratischen Konstellation, etwa zur steuerlichen Behandlung der Service Charges als Werbungskosten oder zur Vertragsgestaltung beim Kauf, gehoeren zwingend zum spezialisierten Berater.
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