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Beste Reisezeit Dubai: Warum November bis März nicht nur die Urlaubs-, sondern die Eigentümer-Saison ist
Dubai zählte 2025 rund 19,59 Millionen internationale Übernachtungsgäste, der Dezember erstmals über zwei Millionen in einem Monat. Die kühle Saison November bis März bestimmt zugleich, wann sich eine Kurzzeitvermietung trägt - und wann eine Besichtigung Sinn ergibt. Was an dieser Brücke belegbar ist und was nicht.

Nehmen wir einen typischen, anonymisierten Fall: Ein deutscher Eigentümer plant seine erste Besichtigungsreise nach Dubai und googelt zuerst die beste Reisezeit. Er landet bei Klimatabellen, Sehenswürdigkeiten-Listen und Urlaubstipps - und keiner dieser Treffer sagt ihm das Einzige, das für einen Investor relevant ist: Die kühle Hochsaison November bis März ist nicht nur die angenehmste Reisezeit, sie ist auch das Fenster, in dem eine Kurzzeitvermietung am meisten einbringt und eine Objektbesichtigung am ehesten realistische Bedingungen zeigt. Dieser Beitrag ist bewusst kein Reise-Ratgeber und kein Renditeversprechen. Die belastbare Verbindung zwischen Reisezeit und Ertrag ist schmaler, als sie auf den ersten Blick wirkt, und genau diese Grenze gehört offen auf den Tisch.
Die kurze Antwort zuerst: November bis März.
Die beste Reisezeit für Dubai liegt nach übereinstimmender Darstellung deutschsprachiger Reiseportale (etwa Urlaubsguru, DERTOUR, ADAC) in den Wintermonaten November bis März, teils bis in den April hinein. In dieser Phase liegen die Tagestemperaturen etwa im Bereich von 20 bis 32 Grad, der kühlste Monat ist der Januar mit grob 24 Grad tagsüber und um die 14 Grad nachts.
Die Gegenseite ist ebenso eindeutig: Im Sommer, etwa Juni bis September, steigen die Temperaturen regelmäßig über 40 Grad, küstennah bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu rund 80 Prozent. Für Außenaufenthalte, Besichtigungstermine zu Fuß oder das Begehen mehrerer Objekte an einem Tag ist diese Phase wenig geeignet.
Ein Hinweis zur Belastbarkeit dieser Zahlen: Die genannten Gradangaben stammen aus Reiseportalen, nicht aus einer meteorologischen Primärquelle, und sind als grobe Orientierung zu verstehen. Für exakte Monatswerte wäre das nationale Wetterzentrum der Emirate die maßgebliche Quelle. Für die hier entscheidende Aussage - Winter angenehm, Sommer extrem - ist die Datenlage breit und konsistent.
Warum dieser Beitrag kein Urlaubs-Ratgeber ist.
An dieser Stelle die Einordnung, die diesen Beitrag von tausend Reise-Listen unterscheidet. Die Suchanfrage nach der besten Reisezeit, ergänzt um Urlaubstipps und Sehenswürdigkeiten-Listen, zieht überwiegend reinen Tourismus-Verkehr an. Für einen Eigentümer oder Kaufinteressenten ist diese Perspektive unvollständig.
Die tragfähige Brücke vom Stichwort Reisezeit zum Investment-Thema ist eine doppelte. Die touristische Hochsaison fällt mit dem Zeitfenster zusammen, in dem eine genehmigte Kurzzeitvermietung am stärksten ausgelastet ist. Und dieselbe Phase ist die sinnvollste Zeit für eine eigene Besichtigungsreise, weil sich Lage, Wegezeiten und das tatsächliche Umfeld eines Objekts bei erträglichem Klima realistisch begehen lassen.
Weiter trägt das Stichwort nicht. Wer aus der Reisezeit eine konkrete Renditezahl ableitet, überzieht die Datenlage. Dieser Beitrag tut das bewusst nicht und legt offen, wo die verfügbaren Zahlen schwach sind.
Die Saison auf einen Blick: Tourismus folgt dem Winter.
Dass die kühle Saison den Reise-Rhythmus bestimmt, lässt sich an den offiziellen Besucherzahlen nachzeichnen. Dubai zählte im Jahr 2024 nach Angaben des Dubai Department of Economy and Tourism, dokumentiert über das Public Debt Management Office der Dubai-Finanzbehörde, 18,72 Millionen internationale Übernachtungsgäste, ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Hotelauslastung lag bei 78,2 Prozent.
2025 setzte sich der Trend fort: 19,59 Millionen internationale Übernachtungsgäste, ein Plus von fünf Prozent und der dritte Rekord in Folge, bei einer Hotelauslastung von 80,7 Prozent. Diese Zahl berichtet Gulf News auf Basis der Daten des Department of Economy and Tourism.
Entscheidend für die Saisonalität ist die Verteilung über das Jahr: Der Dezember 2025 war mit 2,04 Millionen Gästen der erste Monat überhaupt, der die Zwei-Millionen-Marke überschritt. Der vorherige Monatsrekord stammte vom Januar 2025 mit 1,94 Millionen. Beide Spitzen liegen mitten in der kühlen Saison. Die Hochsaison im Reise- wie im Vermietungssinn ist damit zahlenmäßig belegt der Winter, nicht der Sommer.
Die Brücke zum Eigentümer: Kurzzeitvermietung folgt dieser Kurve.
Für Eigentümer, die eine Kurzzeitvermietung (Holiday Home) erwägen, ist diese Saisonalität der eigentliche Punkt. Wenn der Tourismus im Winter seine Spitzen erreicht, erreicht die Auslastung möglicher Ferienwohnungen sie in der Regel ebenfalls. Branchennahe Quellen beziffern die Hochsaison Dezember bis März auf etwa 120 Prozent des Jahresdurchschnitts, das Tief im Juli und August auf rund 65 Prozent.
Diese konkreten Multiplikatoren stammen aus einem Makler-Blog, nicht aus einer Primärstatistik des Department of Economy and Tourism oder einem unabhängigen Datenanbieter. Sie sind als Größenordnung plausibel, weil sie der belegten Tourismus-Kurve folgen, aber als Tier-4-Wert nicht für eine Kalkulation geeignet. Vor jeder Investitionsentscheidung gehören sie an offizielle Daten oder einen spezialisierten Verwalter mit echten Objektzahlen gegengeprüft.
Die belastbare Aussage lautet schlicht: Die beste Reisezeit und das ertragsstärkste Vermietungsfenster fallen zusammen. Die genaue Höhe des Ertrags lässt sich aus der Reisezeit allein nicht ableiten.
Warum aus der hohen Saison kein Renditeversprechen wird.
Hier ist der häufigste Denkfehler bei diesem Thema aufzulösen. Aus einer hohen Brutto-Auslastung im Winter folgt kein hoher Jahres-Nettoertrag. Mehrere Faktoren stehen zwischen der vollen Wohnung im Januar und dem, was am Jahresende übrig bleibt.
Da ist zunächst das Saison-Tief: Ein Vermietungsfenster, das im Winter bei rund 120 Prozent des Schnitts liegt, fällt im Hochsommer auf etwa 65 Prozent. Wer nur die Hochsaison rechnet, rechnet das halbe Jahr weg. Hinzu kommen die laufenden Kosten. Eine professionelle Kurzzeitverwaltung verlangt branchenüblich eine Management-Gebühr in einer Größenordnung von 15 bis 25 Prozent, dazu Reinigung, Ausstattung, Versorgungskosten und die Gebühren der erforderlichen Lizenz. Die teils genannten Brutto-Renditen von 12 bis 18 Prozent sind deshalb keine Nettozahlen; netto liegt der Wert deutlich darunter.
Zum Vergleich ein nüchternerer Anker aus der klassischen Langzeitvermietung: Aggregierte Marktdaten weisen für Dubai-Apartments 2025 eine durchschnittliche Brutto-Mietrendite von etwa 6,7 bis 7 Prozent aus, in gefragten Lagen wie Jumeirah Village Circle oder Business Bay grob 5,5 bis 7,5 Prozent. Diese Werte sind über einen Aggregator konsolidiert und vor einer Entscheidung an Originalreporte von Häusern wie JLL, CBRE oder Knight Frank zu prüfen. Sie zeigen die realistische Größenordnung, gegen die eine Kurzzeit-Rechnung sich behaupten muss - nach Abzug aller Kosten, nicht davor.
Die Lizenz: Kurzzeitvermietung ist genehmigungspflichtig.
Wer die Wintersaison über die eigene Wohnung kurzfristig vermieten will, kann das in Dubai nicht formlos tun. Seit 2017 ist jede Vermietung unter einem Jahr genehmigungspflichtig; erforderlich ist eine Holiday-Home-Genehmigung des Department of Economy and Tourism, der früheren Dubai Tourism (DTCM).
Das ist kein Randdetail, sondern Teil der ehrlichen Brücke: Saisonal hoch auszulasten setzt eine Lizenz voraus, deren Kosten in die Nettorechnung gehören. Der Lizenz-Grundsatz ist über mehrere Quellen konsistent; die konkreten Anforderungen und Gebühren gehören jedoch an die offizielle Holiday-Homes-Seite des Department of Economy and Tourism beziehungsweise an einen lizenzierten Verwalter gegengeprüft, nicht an einen Blog.
Für die meisten deutschsprachigen Eigentümer heißt das praktisch: Die Kurzzeitvermietung ist ein eigenes kleines Betriebsmodell mit Lizenz, Verwaltung und Saisonschwankung, nicht ein passiver Nebenertrag. Diese Einordnung sollte vor dem Kauf stehen, nicht danach.
Die Reisezeit aus Eigentümer-Sicht: Wann besichtigen.
Jenseits der Vermietung hat die Reisezeit einen zweiten, oft unterschätzten Nutzen für Käufer: Sie bestimmt, wie aussagekräftig eine Besichtigung ist. Eine Objektreise im Januar oder Februar erlaubt, mehrere Lagen an einem Tag zu Fuß zu begehen, Wegezeiten zu Strand, Schule oder Metro real zu erleben und das nachbarschaftliche Umfeld bei normalem Betrieb zu sehen.
Die kühle Saison hat für einen Teil der DACH-Eigentümer noch eine dritte Dimension. Sie ist das Fenster, in dem viele ohnehin längere Aufenthalte vor Ort einplanen - und damit Tage in den Emiraten verbringen. Wer über einen teilweisen oder vollständigen Wohnsitzwechsel nachdenkt oder seine Aufenthaltstage im Blick behalten muss, berührt damit Fragen, die an der 183-Tage-Linie und der steuerlichen Behandlung im Wohnsitzstaat hängen. Das ist kein Nebenaspekt der Reiseplanung, sondern gehört in die Hände spezialisierter Berater für die deutsch-emiratische Konstellation; pauschale Sätze oder Freigrenzen lassen sich hier seriös nicht aus einem Beitrag ableiten.
Eine Besichtigung im Hochsommer verzerrt dagegen das Bild. Bei über 40 Grad findet das Leben drinnen statt, Außenbereiche wirken leerer als sie sind, und der eigene Eindruck stützt sich auf wenige klimatisierte Minuten je Objekt. Wer eine ernsthafte Kaufentscheidung vorbereitet, plant die Besichtigungsreise sinnvollerweise in die kühle Saison - also genau in das Fenster, das auch die Tourismus- und Vermietungsspitzen trägt. Diese Empfehlung ist keine Marktprognose, sondern eine praktische Vorsichtsregel gegen Fehleindrücke, die in extremer Hitze leicht entstehen.
Der Marktkontext, gegen den die Saison spielt.
Damit die saisonale Mikrofrage nicht den größeren Rahmen verdeckt: Der Dubai-Immobilienmarkt bewegt sich auf hohem Niveau. Das Dubai Land Department dokumentierte für 2024 ein Transaktionsvolumen von 761 Milliarden Dirham über rund 226.000 Transaktionen, ein Plus von 36 Prozent beim Volumen gegenüber dem Vorjahr.
2025 übertraf der Markt diesen Wert erneut: über 917 Milliarden Dirham, nach offiziellen Angaben umgerechnet rund 249,7 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 20 Prozent und ein historischer Höchststand bei über 270.000 Transaktionen. Die Investorenbasis wuchs auf etwa 193.100, davon rund 129.600 Neu-Investoren. Diese Zahlen sind über das Public Debt Management Office der Dubai-Finanzbehörde und Folgemeldungen des Dubai Land Department belegt.
Zur Preisentwicklung lieferte Knight Frank für das dritte Quartal 2025 belastbare Werte: Wohnwerte plus 10 Prozent im Jahresvergleich, Apartments plus 9,6 Prozent, Villen plus 12 Prozent, Prime-Lagen plus 8,4 Prozent. Wichtig zur Abgrenzung: Konkrete Mietrenditen nennt diese Knight-Frank-Mitteilung nicht; sie belegt das Preiswachstum, nicht den laufenden Ertrag. Beides sauber zu trennen ist Voraussetzung jeder seriösen Kalkulation.
Was Eigentümer 2026 zur Saison wissen sollten.
Drei Linien tragen den Beitrag, bewusst knapp und ohne Renditeversprechen.
Die beste Reisezeit November bis März ist zugleich das ertragsstärkste Fenster einer Kurzzeitvermietung und die sinnvollste Besichtigungszeit. Diese Doppelfunktion ist die einzige belastbare Verbindung zwischen Urlaubs-Stichwort und Investment - alles Weitere überzieht die Datenlage.
Aus hoher Wintersauslastung folgt kein hoher Jahres-Nettoertrag. Das Saison-Tief im Sommer, Management-Gebühren von grob 15 bis 25 Prozent und die Lizenzkosten stehen zwischen Brutto und Netto; die genannten Brutto-Werte von 12 bis 18 Prozent sind keine Nettozahlen.
Und die Kurzzeitvermietung ist seit 2017 genehmigungspflichtig über die Holiday-Home-Lizenz des Department of Economy and Tourism. Die schwächsten Zahlen dieses Themas, die Saison-Multiplikatoren und Brutto-Renditen, stammen aus Makler-Quellen und gehören vor jeder Entscheidung an offizielle Daten und einen spezialisierten Verwalter gegengeprüft. Wer in dieser Phase zugleich seine Aufenthaltstage in den Emiraten sammelt, klärt die steuerliche Seite vorab mit einem Berater für die deutsch-emiratische Konstellation.
Wann ist die beste Reisezeit für Dubai?
November bis März, teils bis April. In dieser kühlen Saison liegen die Tagestemperaturen etwa zwischen 20 und 32 Grad, der kühlste Monat ist der Januar mit grob 24 Grad tagsüber. Der Sommer Juni bis September liegt regelmäßig über 40 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit und eignet sich kaum für Besichtigungen zu Fuß. Die Gradangaben stammen aus Reiseportalen und sind als Orientierung zu verstehen.
Welcher Monat ist in Dubai am angenehmsten?
Der Januar gilt als kühlster und für viele angenehmster Monat, mit etwa 24 Grad tagsüber und rund 14 Grad nachts. Er liegt mitten in der touristischen Hochsaison - der Januar 2025 war mit 1,94 Millionen Gästen einer der besucherstärksten Monate, bevor der Dezember 2025 mit 2,04 Millionen erstmals die Zwei-Millionen-Marke überschritt.
Warum ist die Reisezeit für Immobilien-Eigentümer überhaupt relevant?
Aus zwei Gründen. Die touristische Hochsaison November bis März fällt mit dem Zeitfenster zusammen, in dem eine genehmigte Kurzzeitvermietung am stärksten ausgelastet ist. Und die kühle Saison ist die sinnvollste Zeit für eine eigene Besichtigungsreise, weil sich Lagen und Wegezeiten bei erträglichem Klima realistisch begehen lassen. Eine konkrete Rendite lässt sich aus der Reisezeit aber nicht ableiten.
Wie hoch ist die Rendite einer Kurzzeitvermietung in Dubai?
Eine seriöse Zahl lässt sich pauschal nicht nennen. Branchennahe Quellen nennen Brutto-Werte von 12 bis 18 Prozent, das sind jedoch keine Nettozahlen: Saison-Tief im Sommer, Management-Gebühren von grob 15 bis 25 Prozent sowie Lizenz- und Betriebskosten senken den tatsächlichen Ertrag deutlich. Diese Zahlen stammen aus Makler-Quellen und sind vor jeder Entscheidung an offizielle Daten gegenzuprüfen. Zum Vergleich liegt die klassische Langzeit-Brutto-Mietrendite für Apartments 2025 bei etwa 6,7 bis 7 Prozent.
Haeufige Fragen
Wann ist die beste Reisezeit für Dubai? — November bis März, teils bis April. In dieser kühlen Saison liegen die Tagestemperaturen etwa zwischen 20 und 32 Grad, der kühlste Monat ist der Januar mit grob 24 Grad tagsüber. Der Sommer Juni bis September liegt regelmäßig über 40 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit und eignet sich kaum für Besichtigungen zu Fuß. Die Gradangaben stammen aus Reiseportalen und sind als Orientierung zu verstehen.
Welcher Monat ist in Dubai am angenehmsten? — Der Januar gilt als kühlster und für viele angenehmster Monat, mit etwa 24 Grad tagsüber und rund 14 Grad nachts. Er liegt mitten in der touristischen Hochsaison - der Januar 2025 war mit 1,94 Millionen Gästen einer der besucherstärksten Monate, bevor der Dezember 2025 mit 2,04 Millionen erstmals die Zwei-Millionen-Marke überschritt.
Warum ist die Reisezeit für Immobilien-Eigentümer überhaupt relevant? — Aus zwei Gründen. Die touristische Hochsaison November bis März fällt mit dem Zeitfenster zusammen, in dem eine genehmigte Kurzzeitvermietung am stärksten ausgelastet ist. Und die kühle Saison ist die sinnvollste Zeit für eine eigene Besichtigungsreise, weil sich Lagen und Wegezeiten bei erträglichem Klima realistisch begehen lassen. Eine konkrete Rendite lässt sich aus der Reisezeit aber nicht ableiten.
Wie hoch ist die Rendite einer Kurzzeitvermietung in Dubai? — Eine seriöse Zahl lässt sich pauschal nicht nennen. Branchennahe Quellen nennen Brutto-Werte von 12 bis 18 Prozent, das sind jedoch keine Nettozahlen: Saison-Tief im Sommer, Management-Gebühren von grob 15 bis 25 Prozent sowie Lizenz- und Betriebskosten senken den tatsächlichen Ertrag deutlich. Diese Zahlen stammen aus Makler-Quellen und sind vor jeder Entscheidung an offizielle Daten gegenzuprüfen. Zum Vergleich liegt die klassische Langzeit-Brutto-Mietrendite für Apartments 2025 bei etwa 6,7 bis 7 Prozent.
Braucht man für eine Kurzzeitvermietung in Dubai eine Lizenz? — Ja. Seit 2017 ist jede Vermietung unter einem Jahr genehmigungspflichtig. Erforderlich ist eine Holiday-Home-Genehmigung des Department of Economy and Tourism, der früheren Dubai Tourism (DTCM). Die konkreten Anforderungen und Gebühren gehören an die offizielle Stelle oder einen lizenzierten Verwalter, nicht an einen Blog.
Wann sollte ich eine Besichtigungsreise nach Dubai planen? — In die kühle Saison November bis März. Dann lassen sich mehrere Lagen an einem Tag zu Fuß begehen und Wegezeiten realistisch erleben. Eine Besichtigung im Hochsommer bei über 40 Grad verzerrt das Bild, weil das Leben drinnen stattfindet und sich der Eindruck auf wenige klimatisierte Minuten je Objekt stützt. Wer in dieser Phase längere Aufenthalte plant und dabei einen möglichen Wohnsitzwechsel im Blick hat, sollte die steuerliche Seite vorab mit einem spezialisierten Berater klären.
Ist Dubai-Tourismus ein verlässlicher Indikator für den Immobilienmarkt? — Für die Saisonalität der Kurzzeitvermietung ja, für den Gesamtmarkt nur bedingt. Die Tourismuszahlen - 19,59 Millionen Gäste 2025 - belegen die Winter-Hochsaison. Der Immobilienmarkt selbst wird von anderen Größen getrieben: Das Transaktionsvolumen lag 2025 bei über 917 Milliarden Dirham, die Wohnpreise stiegen laut Knight Frank im dritten Quartal 2025 um 10 Prozent im Jahresvergleich. Tourismus und Kaufpreisentwicklung sind getrennt zu betrachten.
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Quellen dieser Analyse
- Dubai DMO / Public Debt Management Office - 18,72 Mio. Besucher 2024 (Regierung, Tourismus)
- Gulf News - 19,59 Mio. Besucher 2025, Dezember-Peak 2,04 Mio. (Medien, DET-basiert)
- Dubai Land Department - AED 761 Mrd. Transaktionen 2024 (DLD-Primaer)
- Dubai DMO / Public Debt Management Office - AED 917 Mrd. Transaktionen 2025 (Regierung)
- Knight Frank - Dubai Residential Market Review Q3 2025 (Tier-1-Advisory)
- Global Property Guide - UAE/Dubai Renditen und Preishistorie (Aggregator, vor Nutzung gegenpruefen)
- Real Estate Club Dubai - STR-Saisonalitaet und DET-Holiday-Home-Lizenz (Makler-Blog, gering belastbar, vor Nutzung verifizieren)
- Urlaubsguru - Klimatabelle beste Reisezeit Dubai (Reiseportal, mittel belastbar)
- 18,72 Mio. Besucher 2024 (Regierung, Tourismus)](https://dmo.dof.gov.ae/en/news-and-publications/latest-press-releases/dubai-welcomes-1872-million-international-visitors-in-2024-plus9-yoy/)
- 19,59 Mio. Besucher 2025, Dezember-Peak 2,04 Mio. (Medien, DET-basiert)](https://gulfnews.com/1.500437381)
- AED 761 Mrd. Transaktionen 2024 (DLD-Primaer)](https://dubailand.gov.ae/en/news-media/dubai-s-real-estate-sector-records-aed761-billion-in-transactions-in-2024)
- AED 917 Mrd. Transaktionen 2025 (Regierung)](https://dmo.dof.gov.ae/en/news-and-publications/latest-press-releases/dubai-s-real-estate-market-records-new-historic-milestone-with-transactions-exceeding-aed917-billion-usd-2497-bn-in-2025/)
Stand: Juni 2026. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Einordnung und ersetzt keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Er enthält ausdrücklich kein Renditeversprechen. Ob und in welcher Höhe sich eine Kurzzeit- oder Langzeitvermietung in Dubai trägt, hängt von der persönlichen Konstellation ab - Lage, Objekt, Lizenzstatus, Verwaltungsmodell, Finanzierung, Anlagehorizont und Wohnsitz. Der eingangs geschilderte Eigentümer-Fall ist hypothetisch und anonymisiert und beschreibt keine reale Person. Mehrere zentrale Zahlen dieses Beitrags sind unterschiedlich belastbar: Die Tourismus- und Transaktionszahlen stammen aus Regierungs- und Tier-1-Quellen (hoch); die Klimaangaben aus Reiseportalen (mittel); die saisonalen Vermietungs-Multiplikatoren und Brutto-Renditen aus Makler-Quellen (gering) und sind vor jeder Entscheidung an offizielle Daten des Department of Economy and Tourism, an Property-Monitor- oder AirDNA-Daten sowie an Original-Reporte von JLL, CBRE oder Knight Frank gegenzuprüfen. Die Genehmigungspflicht für Kurzzeitvermietung, Lizenzkosten und die steuerliche Behandlung im Wohnsitzstaat - einschließlich Wohnsitz- und 183-Tage-Fragen - gehören zwingend in die Prüfung durch spezialisierte Berater für die deutsch-emiratische Konstellation. Sätze, Freigrenzen und die Verwaltungspraxis können sich ändern.
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